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5 Inbound Marketing-Beispiele, die Ihren Umsatz steigern

Von Romy Fuchs | 18.11.2021
 

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Inbound Marketing gilt als die erfolgreichste Marketingstrategie. Dort, wo potenzielle Kunden nach Informationen zu Produkten suchen, werden ihnen hochwertige Inhalte bereitgestellt, die erklären, informieren oder unterhalten. Auf diese Weise wird die exakt passende Zielgruppe angesprochen und Streuverluste werden um ein Wesentliches verringert. Auch für Unternehmen mit einem kleinen Budget ist Inbound Marketing die perfekte Lösung, denn damit diese Strategie funktioniert, werden keine aufwendigen Werbespots benötigt. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel 5 erfolgreiche Inbound Marketing-Beispiele, die Sie als Inspiration für Ihre eigene Marketingstrategie verwenden können.

 

Deshalb kommen Sie an Inbound Marketing nicht vorbei

Heutzutage hat jeder die Möglichkeit, sich ausführlich über das Internet zu informieren. Dies führt nicht nur zu einer Veränderung des Kaufverhaltens, sondern macht auch Outbound-Maßnahmen so gut wie wirkungslos: Potenzielle Kunden sind es gewohnt, bei ihrer Recherche im Internet auf die richtigen Inhalte zu stoßen, die Antworten auf ihre Fragen liefern. Irrelevante Werbung wird ignoriert oder schnell weggeklickt und an vielen Stellen sogar als störend empfunden. Vor allem im Zeitalter der digitalen Werbung werden Konsumenten mit einer steigenden Zahl an Bannern und Anzeigen konfrontiert. Wer hat schon die Zeit und Lust, sich jede Werbung genau anzuschauen, besonders dann, wenn sie in den meisten Fällen gar nicht relevant ist?

Vor allem kleinere Unternehmen, die streng mit ihrem Marketing-Budget haushalten müssen, können es sich nicht leisten, aufwendige Werbeanzeigen breit zu streuen, ohne sicher zu wissen, ob sie von den relevanten Personen gesehen werden. Inbound Marketing löst dieses Problem, indem es zielgruppengerechte Informationen bereitstellt. Die potenziellen Kunden stoßen bei ihrer Recherche auf diese Informationen und damit gleichzeitig auf das Unternehmen. Während die Kunden von den hochwertigen Inhalten profitieren, erhöht das Unternehmen seine Reichweite und steigert die Umsätze. Durch Inbound Marketing generierte Leads sind durchschnittlich rund 60 Prozent günstiger als Leads, die über herkömmliche Kampagnen zustande kommen!

Durch ihren flexiblen und vergleichsweise kostengünstigen Einsatz stehen Inbound Marketing-Strategien zudem jeder Unternehmensart und -größe offen. Die entsprechenden Inhalte können in Form von Blogs, Newslettern, eBooks, Videos oder Whitepapern veröffentlicht werden.

 

Schreiben Sie über diese Themen in Ihrem Blogartikel

Es gibt Themen, die besonders viele Leads anziehen und somit für mehr Verkäufe sorgen als andere. Solche Themen stehen im direkten Zusammenhang mit den Fragen und Informationen, nach denen Ihre potenziellen Kunden im Internet suchen. Fragen beispielsweise nach möglichen Nachteilen des angebotenen Produkts würden viele Unternehmen gerne umgehen, doch gerade hier können Sie Ihr Fachwissen unter Beweis stellen und sich als ein vertrauenswürdiger Verkaufspartner positionieren. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Themen, die potenzielle Kunden besonders neugierig machen:

  • Preisgestaltung und Kosten: Wie viel kostet Ihre Lösung? Welche Faktoren spielen bei der Preisgestaltung eine Rolle und was definiert den Wert der Ware?
  • Probleme: Welche Nachteile hat Ihre Lösung? Durch was werden diese ausgeglichen? Seien Sie hier ehrlich und möglichst neutral.
  • Vergleiche: Wie steht Ihr Produkt oder Ihre Lösung im Vergleich zur Konkurrenz da?
  • Rezensionen: Gibt es ehrliche, unvoreingenommene Meinungen und Beobachtungen zu Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung?
  • Die beste Lösung: Welche ist die beste auf dem Markt verfügbare Lösung?

 

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Beispiel: Apple und der Datenschutz

Wer hat Zugriff auf meine Daten? Wo und zu welchem Zweck werden meine Daten gespeichert? Das sind Fragen, mit denen sich immer mehr Menschen auseinandersetzen. Der Schutz der eigenen Privatsphäre rückt immer mehr in den Fokus – und damit auch eine gewisse Verunsicherung. Denn wie schützt man seine Privatsphäre im Internet? Der Technologieriese Apple hat diese Verunsicherung früh wahrgenommen und bietet auf der eigenen Webseite ausführliche Informationen zu dieser Thematik. Damit knüpft Apple an ein Problem an, das viele seiner Kunden beschäftigt – und bietet Lösungen in Form der angebotenen Produkte, die als besonders datenschutzfreundlich dargestellt werden.

Für die Kampagne bietet Apple auf seiner Webseite eine eigene Rubrik. Dort können sich Interessierte rund um das Thema Datenschutz informieren sowie darüber, wie die verschiedenen Apple-Services den Datenschutz ihrer Nutzer wahren. Mit dieser Art der Transparenz schafft Apple Vertrauen. Das Unternehmen umgeht das komplizierte und in gewisser Weise auch unangenehme Thema Datenschutz nicht, sondern nutzt es, um seinen Kunden gegenüber zu zeigen, dass es aktuelle Probleme versteht und behebt.

 

So gestalten Sie ein ansprechendes Marketing-Video

Die effektive Vermittlung von Informationen an Ihre Zielgruppe ist der Schlüssel für gutes Marketing. Videos bieten dabei eine besonders gute Möglichkeit, Informationen anschaulich und leicht verständlich zu vermitteln, insbesondere wenn Sie und Ihre Mitarbeiter persönlich darin mitwirken. Interessenten bekommen einen authentischen Eindruck von Ihrem Unternehmen geliefert und wissen direkt, mit wem sie es zu tun haben. Allerdings gehört die Produktion eines Videos zu den teureren Marketingmaßnahmen. Daher ist es für Unternehmen wichtig zu wissen, welche Videos am effektivsten sind, damit am Ende keine wertvollen Ressourcen verschwendet werden.

 

Videos zu diesen sechs Themen haben sich als besonders wirksam erwiesen:

  • Das 80%-Video: In diesem Video werden die Fragen beantwortet, die ungefähr 80% der Problematiken betreffen, mit denen sich Ihr Sales-Team regelmäßig auseinandersetzen muss. Indem die am häufigsten gestellten Fragen durch ein Video geklärt werden, können sich sowohl Sales-Team als auch der Kunde direkt auf das Wesentliche konzentrieren.
  • Vorstellungsvideos: Ähnlich wie bei einer „Über uns“-Seite, stellen Sie Ihr Unternehmen in diesem Video vor. Hier geht es allerdings nicht um nüchterne Zahlen und Fakten. Zeigen Sie sich von Ihrer menschlichen Seite und scheuen Sie sich nicht davor, auch ein paar persönliche Aspekte miteinzubeziehen. Mit einem Vorstellungsvideo geben Sie Ihren Interessenten die Chance, Ihr Unternehmen kennenzulernen.
  • Produkt- und Service-Videos: In diesen Videos gehen Sie der Frage nach, zu welchen Kunden Ihr Angebot passt und wen genau Sie ansprechen.
  • Preis- und Kosten-Videos: Bei dieser Video-Variante sprechen Sie über den Preis und mögliche Nachfolgekosten. Hängt der Preis von verschiedenen Faktoren ab (z.B. bestimmte Konfigurationen oder Einbauzeit), geben Sie trotzdem eine Preisspanne an, damit Ihre Interessenten einen Eindruck von den Kosten erhalten, die auf sie zukommen könnten.
  • Videos über Use Cases: Hier gewinnen Ihre Interessenten einen konkreten Eindruck davon, wie Ihr Unternehmen mit Kunden umgeht und deren Probleme löst.
  • Videos über Ihre Versprechen: Diese Art der Videos liefern den Beweis, dass Sie Ihre Versprechen einhalten und keine leeren Behauptungen aufstellen.

 

Beispiel: Workaround GmbH

Die Workaround GmbH entwickelt unter dem Namen ProGlove einen intelligenten Handschuh, der Produktions- und Logistikprozesse beschleunigt. Auf seiner Webseite stellt das Unternehmen mithilfe von Videos verschiedene Use Cases vor, welche die unterschiedlichen Facetten des Produkts beleuchten. Interessenten erhalten so einen konkreten Eindruck davon, bei welchen Problemen der intelligente Handschuh hilft.

So wird zum Beispiel DHL als ein Kunde vorgestellt, der von den Vorteilen des ProGloves profitiert. Ein positives Merkmal des Videos ist, dass auch die Menschen zu Wort kommen, die täglich mit dem ProGlove arbeiten. Durch dieses Vorgehen beweist Workaround, dass es einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt und seine Lösung tatsächlich praxistauglich ist.

Da das Unternehmen international aufgestellt ist, sind die Videos mit englischen Untertiteln versehen.

 

Weitere erfolgreiche Inbound Marketing-Beispiele

Neben Blogartikeln, Videos und den klassischen Newslettern kann Inbound Marketing noch viele weitere Formen annehmen, wie diese folgenden Beispiele aufzeigen:

form.bar

Wenn ein Interessent auf Ihre Webseite stößt, will er sofort wissen, wie Sie ihm weiterhelfen können und welche Lösung Sie vorschlagen. Ein Unternehmen, das nach genau dieser Devise handelt, ist der Innenausstatter form.bar by okinlab. Hier können Kunden mithilfe eines Konfigurators ihre eigenen Möbel entwerfen und bestellen. Die Interessenten werden direkt auf der Landingpage zu dem Konfigurator geführt und können sich in einem kurzen Video anschauen, wie dieser funktioniert.

Das Kundenerlebnis rundet form.bar mit verschiedenen Vorschlägen für die Integration der Möbel ab sowie mit einer Bildergalerie, in der zufriedene Käufer ihre Entwürfe präsentieren. Passend zum Unternehmen ist form.bar nicht nur auf Facebook vertreten, sondern auch auf den Bilder-fokussierten Plattformen Instagram und Pinterest.

Maximo Laura

Maximo Laura ist ein preisgekrönter Wandteppich-Künstler aus Peru. Auf seiner Webseite findet sich unterschiedlicher Inbound-Content wie Workshops oder ein hauseigener Blog. Womit Maximo Laura allerdings heraussticht, ist sein Newsletter. Über diesen Weg verschickt er keine Neuigkeiten zu Angeboten oder andere Art der Werbung. Stattdessen versorgt er seine Interessenten mit Bildern von seinen Kunstwerken und gibt Tipps und Tricks für die eigene Herstellung von Wandteppichen.

Devolo

Devolo ist ein Unternehmen, das Powerline-Adapter für die Steckdose anbietet. Als Kunde findet man sich auf der Webseite dank der klaren Trennung zwischen Geschäfts- und Privatkunden direkt zurecht. Darüber hinaus bietet Devolo einen hervorragenden Service, der vom direkten Artikelvergleich über die Händlersuche bis hin zu einem Live-Chat keine Wünsche offenlässt. All diese Maßnahmen setzen Reize für Interessenten, Kontaktdaten zu hinterlassen. Gleichzeitig positionieren sie das Unternehmen als Experte am Markt. Als eine zusätzliche Motivation, den Newsletter zu abonnieren, erhalten die Interessenten bei einer Anmeldung einen 5-Euro-Gutschein.

 

Fazit

Um mit Inbound Marketing erfolgreich den Umsatz zu steigern, braucht es kein großes Budget. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können mit recht einfachen Maßnahmen, wie beispielsweise einem informierenden Newsletter, ihre Marketing-Ziele erreichen. Orientieren Sie sich bei der Umsetzung Ihrer Initiativen stets an den Bedürfnissen Ihrer Kunden. Überzeugen Sie durch hochwertigen Content und indem Sie auf klare Weise darstellen, wie Sie bei der Problemlösung helfen.

Sie möchten sich tiefgreifender über die Möglichkeiten von Inbound Marketing informieren? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns kostenlos und unverbindlich für ein Erstgespräch über alle Optionen, die wir Ihnen hinsichtlich der Beratung und Unterstützung rund um Inbound Marketing bieten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

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Themen: Inbound Marketing, Digitales Marketing

Autor: Romy Fuchs

Romy hat richtig viel Erfahrung im Agenturumfeld und ist zertifizierter HubSpot Trainer. Ihre Leidenschaft gehört dem Aufstöbern neuer Wege, die direkt zu einem noch erfolgreicheren Inbound Marketing führen. Dass man dabei auch mal in eine völlig andere Richtung denken muss, reizt sie ganz besonders. Darüber hinaus verfügt sie über tiefgreifendes Social Media Wissen, das sie in den vergangenen Jahren vor allem für IT-Unternehmen eingesetzt hat.

 

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