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Sind LinkedIn Anzeigen es wirklich wert, dafür zu bezahlen?

Von Florian Schneider | 15.07.2021
 

Paid Money Geld Ad Ads ROI Social


Wenn Sie auf der Suche nach einer Möglichkeit sind, mehr Leads zu generieren und den Traffic auf Ihrer Website zu erhöhen, haben Sie wahrscheinlich auch schon mal daran gedacht, Anzeigen auf LinkedIn zu schalten. Doch lohnt es sich überhaupt, für Anzeigen auf dieser Plattform Geld auszugeben?

Vorab: Ein einfaches Ja oder Nein lässt diese Frage als Antwort nicht zu. Ob die Investition wirklich den gewünschten Effekt erzielt, hängt von mehreren Faktoren ab. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, um welche es sich dabei handelt.

 

Warum LinkedIn?

Zuerst sollten Sie sich die Frage stellen, was LinkedIn für Sie beziehungsweise Ihr Unternehmen zu einer geeigneten Plattform macht. Neueste Statistiken von LinkedIn zeigen, dass es inzwischen 675 Millionen Nutzer auf der Plattform gibt, die sich in ihren jeweiligen Bereichen als Fachkräfte identifizieren. Für Ihr Unternehmen bedeutet das, dass Sie mit LinkedIn ein mächtiges Targeting-Werkzeug an die Hand bekommen: Sie können potenzielle Kunden gezielt nach ihrer Berufsbezeichnung, ihren Fähigkeiten, ihrem Dienstalter, ihrem Firmennamen sowie ihrer Branche ansprechen. Einige davon werden Entscheidungsträger sein, andere wiederum könnten Ihnen den Weg zu Entscheidungsträgern ebnen. Mit einem solch großen Pool an Interessenten ist LinkedIn der perfekte Lead-Generator.

 

Sagen Sie jetzt nicht, dass Sie danach nicht gesucht haben.

 

Erreichen Sie mit LinkedIn-Anzeigen die richtigen Personen?

Typischerweise gibt es zwei Gründe, weshalb Personen auf LinkedIn unterwegs sind:

  • Beruflicher Aufstieg: Diese Personen denken in der Regel über ihren nächsten Karriereschritt nach.
  • Berufliche und persönliche Entwicklung: Der Fokus dieser Personen liegt darauf, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern.

 

Passen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu den Bedürfnissen dieser Zielgruppen, dann sind LinkedIn-Anzeigen eine gute erste Methode, um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Erstellen Sie hierfür ein Profil Ihrer Buyer Personas.

Interessenten, die über eine LinkedIn-Anzeige auf Ihr Unternehmen gestoßen sind, haben zuvor nicht gezielt nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung gesucht. Das bedeutet, dass sie noch nicht dazu bereit sind, einen Kauf zu tätigen. Beachten Sie also deren Position in der Customer Journey: Setzen Sie dementsprechend zunächst Artikel, Infografiken, Videos oder andere Inhalte ein, um diese Gruppe durch den Marketing-Funnel zu leiten. Beachten Sie dabei, dass LinkedIn-Anzeigen stets einer breiten Masse angezeigt werden. Dieses Vorgehen ist also alles andere als gezielt. Erkennen Sie dies als einen klaren Nachteil zum Beispiel gegenüber Google, denn hier suchen die Nutzer gezielt nach etwas Bestimmtem. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort auf Ihre Anzeige geklickt wird, ist entsprechend um ein Vielfaches höher.

Dies führt zur nächsten wichtigen Frage: Kann Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung dem längeren, stärker auf „Nurturing“ ausgerichteten Verkaufszyklus standhalten, der für LinkedIn-Anzeigen charakteristisch ist? Da LinkedIn-Anzeigen pro Klick bezahlt werden, können kleinere Unternehmen aufgrund der hohen Kosten und geringeren Gewinnspannen weniger von dieser Art der Werbung profitieren. Größere B2B-Unternehmen erzielen hingegen Erfolge mit LinkedIn-Anzeigen, da sie die Vorteile des Zielgruppen-Marketings dank hoher Budgets voll ausschöpfen können.

 

Wieviel kosten LinkedIn-Anzeigen?

Laut LinkedIn hängen die Kosten von folgenden Faktoren ab:

  • Die Zielgruppe: Weist LinkedIn Ihrer Zielgruppe einen hohen Wert zu, steigen auch die Kosten. Der Wert ergibt sich daraus, wie nachgefragt die einzelne Zielgruppe ist. Daher ist es sinnvoll, Ihre Zielgruppe gegebenenfalls nicht zu eng einzugrenzen. 

  • Der Anzeigenrelevanz-Score: Wie gut LinkedIn Ihre Anzeige platziert, hängt vom Interesse ab, auf das diese stößt. Klickt niemand auf Ihre Anzeige, wird LinkedIn diese aufgrund zu niedriger Relevanz nicht mehr schalten. Eine hohe Anzeigenrelevanz wird auf der LinkedIn-Plattform in der Regel mit niedrigeren Cost-per-Clicks belohnt.

 

Welche Art von Anzeigen ist am besten geeignet?

Ein Vorteil von LinkedIn besteht in einer umfangreichen Variation bei der Art der Anzeigen. Doch welche ist für Ihr Unternehmen am besten geeignet? Hier eine kurze Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten, die LinkedIn bietet:

  • Textanzeigen: Klassische Textanzeigen erscheinen auf prominenten Seiten innerhalb von LinkedIn, wie z.B. LinkedIn-Mitgliederprofilseiten, Startseiten, Suchergebnisse und Gruppenseiten.

  • Gesponsorte Inhalte: Sponsored Posts werden im Newsfeed eines LinkedIn-Mitglieds angezeigt.

  • Gesponsorte In-Mails: In-Mails sind Direktnachrichten in LinkedIn, die Sie an andere Mitglieder senden können.

  • Videoanzeigen: Videos lassen sich mit den gesponsorten Inhalten vergleichen. Sie haben jedoch den Vorteil, dass sie dank Bewegtbildinhalten wesentlich mehr Aufmerksamkeit generieren.

 

Wie Sie Ihren Erfolg bei LinkedIn messen

 

Letzten Endes reicht es aber nicht, nur gute LinkedIn-Anzeigen zu schalten. Sie müssen auch auf ihre tatsächliche Effektivität hin untersucht werden. Ob Ihre Anzeige den gewünschten Erfolg erzielt, lässt sich auf folgende Weise nachvollziehen:

  1. Die Click-Through-Rate (CTR) signalisiert, wie interessant Ihre Anzeigen sind. Eine höhere CTR deutet auf ein interessiertes Publikum hin. Eine niedrige CTR bedeutet, dass Sie die Methode, mit der Sie Ihre Zielgruppe ansprechen, anpassen müssen.

  2. Die Konversionsrate zeigt die Anzahl der angesprochenen Personen an, die tatsächlich die gewünschte Aktion (z.B. das Hinterlassen ihrer E-Mail-Adresse) durchgeführt haben. Auch hier zeigt sich, wie effektiv Ihre Werbung ist.

  3. Die Kosten pro Akquisition (CPA) zeigen Ihnen an, wieviel es kostet, einen ersten Lead zu erhalten.

 

LinkedIn verlangt einen Mindest-CPC von 2 $, um auf der Plattform zu werben. Typischerweise liegt der durchschnittliche CPC bei 7 bis 11 $. Wollen Sie gezielt große Firmen und/oder Entscheidungsträger ansprechen, erhöhen sich die Kosten auf 15 bis 25 $, da diese eine beliebte Zielgruppe darstellen.

 

Fazit

LinkedIn-Anzeigen sind vor allem für Unternehmen im B2B-Bereich geeignet, die sich höhere Werbekosten leisten können. Da Sie auf LinkedIn bestimmte Zielgruppen direkt ansprechen können, eignet sich die Plattform potenziell, um hochwertige Leads zu generieren. Allerdings ist zu beachten, dass die Interessenten noch ganz am Anfang des Marketing-Funnels stehen und der Verkaufsprozess entsprechend nicht übereilt werden darf.

Das Portfolio von NP Business Solutions umfasst auch eine umfangreiche Auseinandersetzung und Beratung im Bereich des Performance Marketings. Unsere Paid Media-Spezialisten können Sie also auch hinsichtlich einer Umsetzung von Kampagnen in LinkedIn professionell unterstützen. Bei Bedarf zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden. Wir stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

 

Themen: Social Media, Social Paid Ads, Performance Marketing

Autor: Florian Schneider

Neben Skifahren, Skitouren und Bergwandern unterstützt uns Florian als Senior Performance Manager bei unseren Kundenprojekten. Zwar kann er nie stillsitzen, schafft es aber dennoch aus allem etwas Großartiges zu schaffen, Dinge zu verändern und dann das Ergebnis so richtig zu genießen.

 

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