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Leads kaufen? Ja oder nein? ››Wir zeigen, wie es funktioniert

Von Michael Bernau | 02.04.2015
 

Leadgenerierung: Leads kaufen?

Unternehmen haben viele Gründe, Leads zu kaufen. Einer der Hauptgründe ist die Aussicht auf einen höheren Umsatz. Auf vielen Plattformen, die Leads anbieten, wird deswegen mit Umsatzverbesserung geworben. Doch bevor Sie sich für den Lead-Kauf entscheiden, ist es ratsam, sich zuerst einen Überblick über das Angebot und die verschiedenen Möglichkeiten zu verschaffen.

Was muss ich beim Lead Purchase beachten?

Recherchieren Sie unbedingt verschiedene Anbieter und schauen Sie sich deren Bewertungen an, bevor Sie sich festlegen. Hat der Anbieter viele Partnerseiten, mit denen er zusammenarbeitet? Solche Anbieter haben zwar mehr Leads, aber dafür schwankt ihre Performance ziemlich stark.

Neben den unterschiedlichen Anbietern, gibt es auch verschiedene Sparten, aus denen Sie Ihre Leads auswählen können. Die Leadgenerierung erfolgt beispielsweise offline über das Telefon oder aber auch online z.B. über bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen oder E-Mails. Als Entscheidungshilfe könnten Sie unter anderem der Frage nachgehen, wer Ihre Zielgruppe ist und welche Kommunikationsmittel sie verwendet. Und auch für gekaufte Leads gilt: Qualifizierte Leads sind der Schlüssel zum Erfolg.

Nichtsdestotrotz sollten Sie bedenken, dass auch teure Leads nicht automatisch zum Erfolg führen. So ist es ratsam, diese nüchtern und systematisch anzugehen, weil sich auch hinter erworbenen Leads immer nur Interessenten und keine sicheren Abschlüsse verbergen. Deshalb ist es ganz im Sinne des Lead Nurturing wichtig, die Bedürfnisse und Interessen der potentiellen Kunden zu analysieren und sich eine entsprechende Strategie zurecht zu legen. Ein Kunde in der Informationsphase hat andere Bedürfnisse, als jemand, der schon ausreichend recherchiert hat und kurz vor einem Kauf steht.

Soll ich zusätzliche Leads kaufen? – eine Kontroverse im Netz

Sieht man sich in verschiedenen Foren um, werden viele Anbieter überwiegend negativ bewertet. Demnach liegen die häufigsten Probleme in der Reklamationsbearbeitung und Falschinformationen. Viele negative Kommentare adressieren aber auch die schlechte Qualität der Daten sowie einen nachvollziehbaren Qualitätsabfall in den letzten Jahren.

Der Qualitätsabfall zeigt sich besonders in Daten, hinter denen im schlimmsten Fall keine realen Leute stecken oder in Kunden, die gar keine Anfragen wünschen. Insgesamt wird empfohlen, die Anbieter vor einer Entscheidung umfassend zu recherchieren und die Erfahrungswerte sowie Empfehlungen anderer Kunden in die eigene Entscheidung einzubeziehen.

Passen gekaufte Leads zu mir?

Oft stellen sich Unternehmer die Frage, ob der Kauf von Leads zum Prinzip des Inbound Marketings passt? Natürlich hängt die Antwort auch zu einem Teil von Ihrer unternehmenseigenen Philosophie und Kultur ab, doch besonders neue und wenig vernetzte Unternehmen können von gekauften Leads profitieren, weil sie zu einer guten Basis für die Entwicklung einer erfolgreichen Marketingstrategie beitragen können. Doch auch in dieser Form von Leadgenerierung geht Qualität über Quantität. Lieber wenige, dafür ausreichend qualifizierte Leads, als viele namenlose, die eventuell ins Nichts führen.

 

Unser NetPress-Tipp

Auch eine teure Agentur garantiert nicht automatisch gewinnversprechende Leads. Der Erfolg von gekauften Leads hängt zu einem großen Teil davon ab, wie der Lead gewonnen wurde. Wenn es möglich ist, sollen Sie deshalb unbedingt einen Blick auf die Vorgehensweise der Agentur werfen!

 

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Bildquelle: © momius - Fotolia.com

 

Themen: Leadgenerierung, Lead Nurturing

Autor: Michael Bernau

Ist mit knapp 20 Jahren Marketingerfahrung verantwortlich für das Content-Management und die weitere Entwicklung von NetPress im Kundenumfeld. Er nutzt die gesamte Marketingklaviatur für das Ziel, qualitativ hochwertige Sales Ready Leads zu generieren. Sein Motto lautet: "Geht nicht, gibt's nicht!". Und er liebt Herausforderungen ...

 

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