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Event-Absagen aufgrund des Coronavirus? Jetzt digital ausweichen!

Von Joseph Ambs | 17.03.2020
 

Corona_Virus_Digital_Ausweichen

Dass das Coronavirus schwerwiegende ökonomische Folgen hat und weiter haben wird, ist deutlich geworden – und das branchenübergreifend. Als Folge werden Großveranstaltungen aus Sicherheitsgründen abgesagt. Jüngste Beispiele sind die Leipziger Buchmesse und die Tourismus-Großveranstaltung ITB. Abgesehen von Messen werden vermehrt ebenfalls kleinere geschäftliche Events, Meetings oder Roadshows gecancelt. Aus Angst vor der Ansteckungsgefahr gehen viele Unternehmen sogar dazu über, die Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter gänzlich abzusagen oder zumindest zu verschieben. Wie Unternehmen trotz dieser Einschränkungen ihrem Business nachgehen können, beleuchtet dieser Blog-Beitrag.

Die Folgen des Coronavirus für Unternehmen

Nach Schätzungen der OECD könnte sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2020 auf 0,3 % zum Vorjahr halbieren, weltweit senkt die OECD ihre Prognose auf 2,4 % Wachstum. Am schlimmsten betroffen ist China, dessen Wirtschaftswachstum nach Expertenmeinungen im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr 1,2 % abnehmen könnte. Aufgrund Chinas Rolle als „Motor der Weltwirtschaft“ hat dies weitere Auswirkungen auch auf die deutsche Wirtschaft, die nicht absehbar sind. Vor allem in Bezug auf die Supply Chains drohen hier Engpässe.

In Deutschland sind die Folgen des Coronavirus besonders bei Unternehmen der Tourismusbranche, bei Rohstoffhändlern, Eventveranstaltern und im Außenhandel zu spüren. Primär die Betriebe, die die eingangs erwähnten Großevents wie Messen, Konzerte oder Festivals veranstalten, müssen wegen fehlender Besucher und Veranstaltungsabsagen erhebliche Einbußen in Kauf nehmen. Veranstaltern und Teilnehmern großer abgesagter Events entgehen Milliarden. Allein schon die ITB in Berlin registriert normalerweise jährlich Geschäfte in Milliardenhöhe. In den großen Messestädten der Republik werden jedes Jahr rund 14,5 Milliarden Euro ausgegeben, der Ausfall der Messen reißt demnach ein kaum zu überbrückendes Loch in die Kassen der Kommunen.

Deutsche Fluglinien verzeichnen zudem einen starken Rückgang an Reisenden. In der Folge streicht alleine Lufthansa tausende Flüge, die gesamte Branche fürchtet weltweit bis zu 113 Milliarden US-Dollar Verlust, so eine Prognose des Branchenverbands IATA. Das chinesische Festland wird von der Lufthansa bis voraussichtlich Ende April nicht mehr angeflogen, Flüge nach Italien oder innerhalb Deutschlands werden stark gekürzt.

In der Schweiz werden ebenfalls finanzielle Abstriche aufgrund von COVID-19 prognostiziert. Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft wird in diesem Jahr ca. 0,4 % schwächer ausfallen als zunächst angenommen. Die Einbußen würden demnach um die 2,4 Milliarden Franken betragen. Besonders schwer trifft es auch die Veranstalter in der Schweiz. Rund 80 % der geplanten Events in dem Land mussten bislang bereits abgesagt werden. Schweizer Eventveranstalter müssen demnach täglich mit Umsatzeinbußen von bis zu 2 Millionen Franken rechnen.

Analog dazu ist in Österreich ein Rückgang des Wirtschaftswachstums unumgänglich, dieser liegt nach Schätzungen bei ca. 0,1 %. Am stärksten betroffen sind auch hier vor allem die Tourismus- und Transportbranche sowie Unternehmen, deren größter Handelspartner Italien ist. Durch einen Ausfall dieses Handels könnten Schäden in Milliardenhöhe entstehen. Österreichische Hotels werden besonders hart vom fehlenden Tourismus getroffen. Die Einbußen können hier schon nach wenigen Tagen bei ca. 30.000 Euro pro Hotel liegen.

Coronavirus als Katalysator für digitale Alternativen?

Einer der überraschendsten Gewinner der Krise ist zweifelsohne Microsoft. Das Software-Urgestein nutzte die Panik mit einer geschickten Marketingaktion: Aufgrund des Coronavirus wird die Kollaborations-Software „Microsoft Teams“ bis 2021 kostenfrei nutzbar sein. Im Ergebnis berichtete das Branchenportal t3n zuletzt, dass die Nutzung um 500 % gestiegen sei. In der ersten Märzwoche 2020 erzielte der Suchbegriff laut Google Trends ebenfalls ein Allzeithoch. Auch verbundene Begriffe wie „Homeoffice“ werden mehr als je zuvor gesucht. Keine Frage: Unternehmen im DACH-Raum müssen auf die Gefahr von Quarantäne und hohem Krankheitsstand reagieren und ihre Angestellten schützen. Da bietet sich die digitale Kollaboration aus dem Homeoffice geradezu an – und könnte somit die deutsche Unternehmenskultur, als Nebeneffekt der aktuellen Krise, langfristig positiv beeinflussen.

Aufgrund der fatalen Folgen des Coronavirus ist es für Unternehmen deutlich schwieriger geworden, persönliche Meetings durchzuführen. Von Geschäftsreisen wird in den meisten Fällen eindringlich abgeraten. Doch welche Alternativen bieten sich für Unternehmen an? Hier kommen digitale Möglichkeiten wie Video-Conferencing oder Webinare ins Spiel. Das Video-Conferencing ermöglicht eine digitale Kommunikation, die ortsunabhängig ablaufen kann. Vertrauliches wird so weiterhin persönlich besprochen, jedoch geschieht dies remote über den Bildschirm. Es werden nicht nur Reisekosten gespart, auch eine gesteigerte Flexibilität und Produktivität wird ermöglicht. Im Gegensatz zu Besprechungen über das Telefon hat die Videokonferenz den Vorteil, dass der Kontakt von Angesicht zu Angesicht stattfindet. So bleibt auch die nonverbale Kommunikation erhalten.

Webinare laufen wie gewöhnliche Seminare ab – mit dem Unterschied, dass bei Webinaren alle Inhalte, Präsentationen und Informationen online übertragen werden. Teilnehmer eines Webinars können dabei interaktiv agieren und beidseitig kommunizieren. Zudem können Webinare unabhängig von bestimmten Standorten abgehalten werden. Sie sind außerdem zeitlich flexibel, da sie in Echtzeit übertragen werden können und dadurch für alle Teilnehmer eine Mitsprache möglich ist. In Verbindung mit einer schlüssigen Marketing-Automatisierung bzw. Lead-Generation-Strategie eignen sie sich darüber hinaus perfekt zum Generieren von Leads. Wer außerdem die Aufzeichnung geschickt verwendet, hat direkt weiteren Content für andere Interessenten erstellt. Wie sich Webinare auch für Ihre Lead-Generierung einsetzen lassen, zeigen wir Ihnen gerne in einem unverbindlichen Gespräch.

Digitales Marketing als Chance

Der Fall des Coronavirus hat deutlich gezeigt, dass Unternehmen, die von rein analogen Vertriebswegen abhängig sind, in Krisenzeiten hohe finanzielle Einbußen befürchten müssen. Bei größeren Veranstaltungen können die Gewinnausfälle schnell in Milliardenhöhe steigen. Vertriebsabteilungen von Unternehmen, deren Kommunikation vornehmlich analog abläuft und die ihre Mitarbeiter lieber auf Geschäftsreisen schicken als digitale Alternativen in Betracht zu ziehen, werden in Zeiten wie der Corona-Krise mit massiven Problemen kämpfen müssen.

Wenn die durch den Coronavirus beeinflusste Wirtschaftslage etwas eindringlich vor Augen führt, dann, dass sich ein stärkerer Fokus auf digitales Marketing, besonders auf Inbound-Marketing, zweifellos auszahlt. Doch nicht nur in Zeiten von COVID-19 stellt digitales Marketing eine legitime Option dar. Digitale Marketingstrategien bringen eine Reihe von Vorteilen mit sich. Diese sind vor allem:

  • Kosteneffizienz: Digitale Marketingaktionen lassen sich zielgerichtet planen, umsetzen und nachverfolgen. Bei stetiger Optimierung lässt sich Streuverlust reduzieren und eine kosteneffiziente Lead-Generierung erzielen. 
  • Möglichkeit der Interaktion: Die Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen wird durch digitale Marketingstrategien, wie beispielsweise über Social-Media-Kanäle, vereinfacht. So ist ein direktes Feedback möglich. 
  • Zielgruppenorientierung: Online-Marketing ermöglicht einen Fokus auf Ihre Buyer Persona. Interessenten erhalten die passenden Inhalte genau zur richtigen Zeit im Rahmen der Customer Journey. 
  • Internationalität: Digitale Marketingstrategien können auf die Bedürfnisse eines globalen Marktes angepasst werden, sodass ein weltweiter Vertrieb der Produkte erleichtert wird.

Die Auswirkungen des Coronavirus haben eindrücklich gezeigt, dass große finanzielle Schäden entstehen können, primär für Unternehmen, die auf Veranstaltungen angewiesen sind und deren Kommunikation und Marketingstrategie vornehmlich analog abläuft. Online-Marketing lohnt sich aber nicht nur in Krisenzeiten. Auch Ihr Unternehmen kann von Inbound Marketing profitieren. Lassen Sie sich jetzt bei uns unverbindlich und kostenlos zu Ihrer ganz individuellen digitalen Marketingstrategie beraten! 

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Themen: Wirtschaft, Digital transformation, Digitale Wirtschaft, Digital Office

Autor: Joseph Ambs

Joe Ambs verantwortet als Leiter des Content Management bei NetPress alle Texte und steuert die externen Autoren.

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