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7 Content Marketing Tipps, warum alles kein Quatsch ist

Von Thomas Fischer | 05.07.2016
 

Content Marketing geht nicht

Content Marketing hatte in diesem Jahr schon mehrfach die zweifelhafte Ehre, Gegenstand gewisser Experten-Analysen zu sein. Zuletzt unter Überschriften wie „... über die Content-Lüge“ oder "Content Marketing ist im Großen und Ganzen Unsinn". In der Regel kamen die von Seiten der klassischen Werbung. Und Werbung gibt es schließlich schon viel länger als Content Marketing. Muss also was dran sein, dass es gar nicht funktionieren kann. Oder?
Dennoch haben wir 7 Content Marketing Tipps gefunden, mit denen Sie erfolgreich werden.

Zu Beginn erst einmal die typischen Gründe, warum Content Marketing immer wieder als totaler Quatsch gilt:

  1. Wenn etwas zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist das auch meistens so. Folglich...

  2. Content Marketing will Werbung ersetzen. Die ist übrigens Vorschrift für Content Marketer. Folglich...

  3. Kreativität und Relevanz zählen in der digitalen Welt mehr als Reichweite und Kontakt. Folglich...

  4. Zu viele Inhalte lenken vom Kauf ab. 'Zu viel' gilt dabei als absolute Größe. Folglich...

  5. „Be usefull, relevant or at least entertaining!“ Das kann Content Marketing nicht. Folglich...

  6. Content Marketing ist momentan aber auch so ein Hype! Folglich...

  7. Zwischen B2B- und B2C-Marketing muss man im Rahmen der Diskussion um das Für und Wider von Content Marketing nicht unterscheiden. Das lenkt nur ab. Folglich...

...oder besser: Unter diesen Prämissen kann Content Marketing wirklich nicht funktionieren! Oder doch?

NetPress Whitepaper Content Marketing Unterschied zur Werbung

Und jetzt richtig: 7 Content Marketing Tipps

Die Praxis zeigt jedoch, dass

Content Marketing entgegen der oben erwähnten „Experten-Analysen“ klassischer Werbeagenturen sehr wohl funktioniert. Aus Sicht der Unternehmen als Auftraggeber für die Produktion von Content Marketing, funktioniert diese Methode sogar sehr erfolgreich. Warum sonst investieren laut einer aktuellen Studie der zehnvier GmbH und des Content Marketing Forum (CMF) Unternehmen der Region DACH jährlich 6,9 Milliarden Euro in Content Marketing?

Allerdings: Content Marketing muss bestimmten Regeln folgen. Nur so kann und wird sich der Erfolg einstellen. Die sieben wichtigsten Regeln sind:

1. Ein erfahrenes Team aus Journalisten oder Redakteuren ist ein Muss

Idealerweise kennt sich das Team sehr gut mit der Thematik des Contents aus. Es muss zudem in der Lage sein, sich auf den Wortschatz und den Wissenstand der Zielgruppe einzustellen. Der Leser muss sich mit dem Inhalt identifizieren können. Das stärkt das Vertrauen zum geschriebenen Text.

2. Reihenfolge beachten: Problem, Lösung, Produkt

Niemals mit der Tür ins Haus fallen und schon gar nicht wie ein Marktschreier sofort das Produkt in den Vordergrund stellen. Das gilt auch dann, wenn der Leser bereits von Anfang an weiß, dass der Text von einem ganz bestimmten Unternehmen stammt. Vielmehr soll sich der Leser gleich zu Beginn des Textes erst einmal selber „wiederfinden“.
Hierfür eignet sich sehr gut, ein allgemein oder oft auftretendes Problem in eine interessante Geschichte zu verpacken. Über die anschließende Schilderung möglicher Lösungsansätze bekommt er Antworten. So gelingt es schließlich, die Brücke zum Produkt zu schlagen.

3. Guter Content ist der erste Schritt der gesamten Content Marketing-Strategie

Je besser die Zielgruppe bekannt ist, desto genauer lassen sich deren Bedürfnisse befriedigen. Allgemeines Geschwafel oder Dinge, die man an „jeder Ecke“ liest, langweilen den Leser und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass er einen anderen, vielversprechenderen Link anklickt. Im Mittelpunkt steht das Interesse des Lesers an eine bestimmte Lösung zu wecken.
Idealerweise werden dem Leser weitere Informationen angeboten, die er nach eigenem Ermessen nutzt. Das können beispielsweise Whitepaper, Fallstudien, Videos und Checklisten sein. Im Idealfall lassen sich aus diesen Elementen Kontaktdaten gewinnen. Ziel ist es, daraus ein Lead und letztendlich einen Kunden zu gewinnen.

4. Keine Romane, stattdessen kurz und dennoch informativ

Die Länge eines Textes sagt nichts über seinen Informationsgehalt aus. Auch gibt es keine Formel, mit der sich die beste Textlänge berechnen lässt. Erfahrene Redakteure wissen, welche Textlänge für bestimmte Informationskanäle und Zielgruppen perfekt ist. Zudem sind sie in der Lage, alle wichtigen Informationen in wenig Text so zu verpacken, dass dabei der wichtige Lesefluss erhalten bleibt.
Wichtig ist darüber hinaus die genaue Abstimmung zwischen einem Bild als Aufmacher, das genauso zum Content passen muss, wie die zugehörige Headline. Denn auf diese Elemente fällt der erste Blick. Sie haben einen großen Einfluss darauf, ob der Text überhaupt angelesen wird oder nicht. Bei der Bildauswahl ist zudem daran zu denken, dass der Bildinhalt auch auf Geräten wie Smartphones erkennbar sein muss.
Im Content Marketing sind Headlines mit sachlichem Bezug oft die bessere Wahl. Danach muss in nur drei bis maximal vier kurzen Sätzen ein aussagekräftiger Text als Vorspann folgen. Der hat die einzige Aufgabe, den Leser neugierig zu machen und zum Weiterlesen zu animieren. Wer hier langweilig und nichtssagend ist, hat verloren und der mögliche Kunde ist verschwunden.

5. Unverzichtbar: Das Fazit

Egal wie kurz oder lang der Text einer Content Marketing-Aktion ist – ein Fazit eignet sich als abschließender Absatz besonders gut und sollte daher auch nicht fehlen. Hier lässt sich beispielsweise eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen, Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile der beschriebenen Lösung in Kurzform aufzählen. Vorschriften erteilen und Besserwisserei sind hier wie übrigens im gesamten Text verpönt und sorgen schlimmstenfalls dafür, dass der mögliche Kunde für immer verloren ist.

6. Verschiedene Kommunikationskanäle berücksichtigen

Das Internet bietet für das Content Marketing jede Menge Plattformen. Sie alle folgen bestimmten Nutzungsmustern, über die sich Content Marketing nicht nur perfekt positionieren lässt. Vielmehr besteht die Möglichkeit, beispielsweise über Twitter, über Blogs und über spezielle themenbezogene Unternehmensseiten mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Analyse-Tools helfen perfekt und schnell, die Reaktion und Akzeptanz der Zielgruppe zu erfahren.

7. Die persönliche Einstellung zum Content Marketing prüfen

Im Content Marketing als Dienstleister erfolgreich zu sein, setzt eine positive Einstellung aller Beteiligten zu einer solchen Content Marketing Strategie voraus. Hier ist vor allem die Einstellung der beteiligten Redakteure und Journalisten gemeint. Ihnen muss von Anfang an klar sein, dass Content Marketing zwar nichts mit investigativen Journalismus zu tun hat, aber sich dennoch interessante Stories schreiben lassen.
Um das zu erreichen, gehört eine Menge Disziplin. Auch ist dafür die Art und Weise der Dialogführung mit dem Auftraggeber des Content Marketings sehr wichtig. Er möchte möglichst viele Interessenten für sein Produkt als Kunden gewinnen. Vom Geschick des Schreibers hängt es ab, dass das auch gelingt.

Fazit

Entgegen aller Pessimisten und „Content Marketing funktioniert nicht“-Beschwörern: Content Marketing funktioniert doch! Und das sogar sehr gut. Die hier aufgeführten Regeln sind als Basisregeln zu verstehen. Sie tragen zwar entscheidend zu einem erfolgreich funktionierenden Content Marketing bei, lassen sich aber sicherlich beliebig erweitern. Noch mehr Informationen zu diesem Thema lesen Sie in unserem kostenlosen Whitepaper zum Thema Content Marketing. Bei Fragen und Interesse an Content Marketing für Ihre Produkte, wenden Sie sich an den uns.

Headerbild: AdobeStock / dommel55

Themen: Content Marketing

Autor: Thomas Fischer

Thomas Fischer unterstützt NetPress bei der redaktionellen Content-Produktion. Über 30 Jahre Erfahrung in der IT und über 20 Jahre Erfahrung als Redakteur, Chef-Redakteur und Blatt-Macher zeichnen ihn aus und sind die Basis unserer internen Redaktion. Nebenbei ist IT und Technik auch noch sein Hobby - was will man mehr?

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