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Alles redet mit - Internet of Things

Von Sonja Greye | 02.06.2016
 

Internet of ThingsEs ist schon längst in unseren Alltag eingezogen, ohne dass wir es so wahrnehmen, das Internet of Things, kurz IoT. Jedes „smarte“ Gerät kann nur funktionieren, weil es die Ressource Internet zur Kommunikation mit anderen Dingen nutzt – autark und unabhängig von den Benutzereingaben. Diese Dinge sind schon längst nicht mehr ausschließlich Computer – die vielzitierte intelligente Zahnbürste ist der beste Beweis. Das sind lediglich Consumer-Produkte, die sich (auch) der intelligenten Kommunikationsmöglichkeiten bedienen. Das Internet der Dinge vermag noch ganz anderes zu leisten, wird es für Geschäfts- und Produktionsprozesse eingesetzt.

Effizienz und Zusatznutzen

Die smarte Kommunikation von Geräten oder auch Softwareapplikationen mit anderen birgt viele Vorteile, sowohl auf Nutzer- als auch auf Anbieterseite. Stellt schon jedes automatisierte Software-Update eine Art IoT-Kommunkation dar, so ist ganz eindeutig, dass beispielsweise die Maschinenwartung dank IoT wesentlich erleichtert und vereinfacht werden kann. Wenn Geräte selbst ihren Ist-Zustand erfassen und sich bei Bedarf selbständig zur Wartung anmelden oder Ersatzteile nachbestellen, erleichtert dies so manchen Produktionsprozess. Auch eine Fehlerkontrolle ist möglich, so dass Gefährdungen durch Fehlanwendungen oder Störungen erkannt und aufgrund des Datenabgleichs korrigiert werden - unabhängig von einer visuellen menschlichen Kontrolle. Bei elektronischen Produkten gibt es ähnliche Vorteile. Hier können beispielsweise die Kundenbedürfnisse anhand der Nutzung des Produkts aus den übermittelten Daten abgeleitet werden. Damit erhält der Vertrieb auf recht einfache Weise eine Chance, den Kunden durch ein individuelles Angebot direkt nach seinen Bedürfnissen zu bedienen.    

Intelligente Produktionsprozesse

Damit der Einsatz von IoT für alle Bereiche des eigenen Unternehmens Effekte erzielt, bedarf es eines kollaborativen Entwicklungsprozesses. Statt Arbeiten in einzelnen Abteilungen setzt IoT auf einen agilen Produktionsprozess, bei dem die Teams abteilungsübergreifend zusammenarbeiten und gemeinsam die Anforderungen aller Bereiche einbringen. So aufgebaut ermöglichen IoT-Produkte eine kontinuierliche Qualitätssicherung und –optimierung, denn die Auswertung der zurückgespielten Daten kann für den Innovationsprozess genutzt werden. Voraussetzung ist, dass die Daten sicher und unmanipuliert übertragen werden und die entsprechenden Datenbanken eine Auswertung zulassen.

Big Data und Datenschutz

Keine Frage, beim Einsatz von IoT kommt niemand an Big Data vorbei. Von daher lohnt sich die Beteiligung der Daten-Experten bereits beim Produktenwicklungsprozess. Sie können sicherstellen, dass alle relevanten Datensicherheitsaspekte bei der Planung berücksichtigt und anschließend auch bei der Verarbeitung eingesetzt werden können. Intelligente Dinge übermitteln ihre Daten auch via Bluetooth und Cloud, alle Verbindungen müssen daher mit wesentlichen Schutzfunktionen versehen sein. Das reicht von Verschlüsselung über Sicherheits-Key-Abfragen bis hin zur Stückelung der Daten in kleine Pakete, die erst beim Empfänger wieder zu einer brauchbaren Information zusammengesetzt werden können. Wer dies alles seinen Kunden vermittelt, kann mit IoT Produkten sowohl Kundenzufriedenheit und –bindung als auch Qualitätssicherung der eigenen Produkte verbessern.

Um IoT sinnvoll und effektiv in ihrem Unternehmen zu nutzen, bietet sich die Entwicklung einer entsprechenden Strategie an. Welche Fragen Sie sich stellen und organisatorischen Bedingungen Sie dazu erfüllen müssen, finden Sie unseren Whitepaper.

Headerbild: Fotolia / baluchis

Internet-of-Things-Whitepaper-zum-Download

Themen: Digitale Strategie, IOT, Strategie, Kommunikation

Autor: Sonja Greye

Sonja Greye ist Diplom Betriebswirtin, Personalentwicklerin und spezialisiert auf digitale Strategieentwicklung und Content Marketing.

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