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3 Account Based Marketing Beispiele, die Sie sich merken sollten

Von Achim B. C. Karpf | 08.07.2021
 

Account Based Marketing Boot Fischen

 

Mit Account Based Marketing (ABM) können Sie die großen Fische an Land ziehen – so lauten zumindest die Versprechungen. Damit dies jedoch auch tatsächlich gelingen kann, ist einiges an Kreativität gefragt. Denn immerhin ist Ihr Unternehmen nicht das einzige, das am Flussufer nach Kunden fischt.

Es lohnt sich daher, mehr Aufwand als üblich in eine Kampagne zu stecken. Je gezielter Sie diese auf den Ziel-Account ausrichten, desto höher ist die Chance, dass Sie die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf sich ziehen. Wir haben für Sie drei erfolgreiche Account Based Marketing-Beispiele herausgesucht, auf die Sie einen Blick werfen sollten.

 

Kreativität als Schlüssel zum Erfolg

Eine Frage, die jeder erfolgreichen ABM-Kampagne vorausgeht, ist, wie Sie den potenziellen Kunden für Ihre Inhalte begeistern. Eine Antwort darauf bietet das Erlebnismarketing. Dieses zielt darauf ab, den Ziel-Account auf einer tieferen emotionalen Ebene anzusprechen. Finden Sie einen Weg, der es dem Kunden ermöglicht, mit Ihrer Marke direkt zu interagieren und gleichzeitig verdeutlicht, welche Ziele und Werte Ihr Unternehmen vertritt. Dies kann zum Beispiel ein interaktiver Produkt-Launch sein, der aus einem digitalen Erlebnis mit personalisierten Landingpages und eindrücklichen Grafiken besteht.

 

Webinare sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, um die Ziele und Absichten Ihres Unternehmens zu vermitteln. Beachten Sie allerdings: Niemand ist von einer monoton vorgetragenen Präsentation angetan, die beim Zuhörer eher das Gefühl auslöst, Zeit zu verschwenden als wirklich zu nutzen. Daher ist es kein Wunder, wenn über die Zeit die Zahl Ihrer Webinar-Teilnehmer immer weiter zurückgeht. Wie aber lässt sich dem entgegenwirken?

 

Nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft: Mit einem kreativen Ansatz können Sie dafür sorgen, dass die Vermittlung Ihrer Inhalte zu einem angenehmen Ereignis wird, das sich positiv auf die Beziehung zwischen Ihrem Unternehmen und dem Ziel-Account auswirkt. Fragen Sie sich, bei welcher Art von Veranstaltung Sie selber einschalten und dranbleiben würden. Ein beispielhafter Ansatz ist das sogenannte „Pizzanar“. Dabei werden die Teilnehmer mit Pizzen beliefert, die sie während des Webinars genießen können. Natürlich kann dieses Konzept nicht nur mit Pizza funktionieren. Passen Sie das Feature stattdessen optimal an Ihre Ziel-Accounts an. Kombiniert mit einem durch und durch personalisierten Webinar-Erlebnis (z.B. mit einer an den Ziel-Account angepassten Landingpage) halten Sie die Aufmerksamkeit der Teilnehmer und bleiben zudem langfristig in Erinnerung.

 

Schleppnetz oder Speer: Vorzüge von Account Based Marketing

 

3 konkrete Beispiele für Account Based Marketing-Kampagnen

 

1. Optimizely

Eine Voraussetzung für den Erfolg einer Account Based Marketing-Kampagne besteht darin, den Ziel-Account in- und auswendig zu kennen. Optimizely nutzt dieses Wissen für Ihre Strategie, um die Landingpage auf die Interessen jedes einzelnen Ziel-Accounts passend zuzuschneiden. Für Microsoft würde zum Beispiel der Text „Hello Microsoft! Let‘s optimize digital experiences for your costumers“ erscheinen, während Mitarbeiter von Adidas „Hello Adidas! Let’s optimize digital experiences for your athletes” zu lesen bekommen. Optimizely verabschiedet sich damit von einer alten „One size fits all“-Strategie, die auch viele unqualifizierte Leads anlockt, und lässt dabei auch reguläre Personalisierungslösungen hinter sich. Mit der Absicht, sich auf einzelne Accounts und nicht mehr auf die breite Masse zu fokussieren, gestaltete Optimizely ihre Website entsprechend um: Die neue Homepage bietet nun neben der hochpersonalisierten Ansprache ein flexibles Hero Image mit mehreren CTAs, mehr Kundenvalidierung sowie Links zu Produktmarketingseiten und Spots, um Besuchern relevante Inhalte und Events zu zeigen. Die neuen Funktionen der Website stellen außerdem sicher, dass sich der Besucher auf vielen unterschiedlichen Wegen über das Unternehmen und dessen Angebot ausführlich informieren kann, bevor er dazu aufgefordert wird, seine Daten anzugeben.

2. Adobe

Adobe nutzt eine ähnliche Strategie wie Optimizely. Auf der Basis von IP-Tracking und Account Recognition optimiert Adobe die Conversion-Elemente auf ihren Seiten für bekannte Ziel-Accounts. Dies verfolgt den Zweck, das Nutzererlebnis zu verbessern und die Submission Rate um mehr als 25 Prozent zu steigern.

3. GumGum

Mit dem Ziel, T-Mobile als Kunden zu gewinnen, begann das Unternehmen für angewandte Computervision, GumGum, damit, Informationen und Daten über diesen Ziel-Account zu sammeln. Das Marketingteam fand dabei heraus, dass der CEO von T-Mobile, John Legere, ein Fan von Batman ist. Diese Information nutzte es, um eine genau auf Legere zugeschnittene Kampagne zu starten: Gemeinsam mit Schriftstellern, Redakteuren und Illustratoren entwickelte GumGum ein an Batman angelehntes Comicbuch mit dem Titel „T-Man and Gums“. Der Clou an der Sache ist, dass die Geschichte Legere auf einer persönlichen Ebene mit dem Unternehmen verknüpft. GumGum verschickte 100 Exemplare an Agenturen und an T-Mobile selbst. Mit dieser aufwendigen Kampagne konnte GumGum einen großen Erfolg für sich verbuchen. Nicht nur gewannen sie T-Mobile als Kunden, dank eines Social Media Posts von Legere über ihr Comicbuch konnten sie gleichzeitig ihre Reichweite und Bekanntheit signifikant erhöhen. Solche hyperpersonalisierten Maßnahmen bergen natürlich immer das Risiko, zu aufdringlich zu wirken und müssen daher sorgfältig geplant sowie professionell durchgeführt werden. Trotzdem eigenen sie sich sehr gut dafür, um Ziel-Accounts auf sich aufmerksam zu machen und einen ersten Kontakt aufzubauen.

 

Fazit

Wenn es um Account Based Marketing-Kampagnen geht, sind die Möglichkeiten der Umsetzung vielfältig. Wichtig ist, dass die Maßnahmen zu Ihrem Unternehmen passen und Sie sich nicht übernehmen. Überlegen Sie daher zuerst, wie zeit- und ressourcenaufwendig die Umsetzung einer Kampagne tatsächlich ist. Werden Sie kreativ, aber behalten Sie dennoch im Hinterkopf, dass das Ziel darin besteht, den Ziel-Account über die Absichten Ihres Unternehmens zu informieren. Mit der richtigen Strategie und der nötigen Fantasie erreichen Sie dann ein Endergebnis, welches Spaß und Mehrwert optimal verbindet. Sollten Sie auf diesem Weg an irgendeiner Stelle nicht weiterkommen oder anderweitig Unterstützung bei Ihren Account Based Marketing-Maßnahmen benötigen, zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat bei der Umsetzung Ihrer Vorhaben zur Seite.

 

Systemvergleich: Account-based Marketing

 

Themen: Marketingstrategie, Account-Based Marketing

Autor: Achim B. C. Karpf

As owner and general manager he is using his marketing expertise and know how he provides deep insights in all areas of content and inbound marketing as well as business development and lead generation. Like this he can cover the needs of the customer and generates professional solutions to guarantee the satisfaction of all involved parties.

 

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