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5 Schritte, um einen erfolgreichen Content-Plan zu erstellen

Von Joseph Ambs | 22.04.2021
 

Erfolgreicher Content Plan


Die Content-Marketing-Strategie ist festgelegt und der Kopf ist voller Ideen. Jetzt gilt es, sich trotz Tatendrang erst einmal zu bremsen und einen sinnvollen Content-Plan zu erstellen. In diesem werden, ähnlich wie bei einem Projektplan, Tätigkeiten, Fortschritte und Daten festgelegt.

Genau zu wissen, wann welcher Content online geht, verleiht Ihrem Vorgehen Struktur und hilft, Stress zu vermeiden. Dazu kommt, dass Deadlines zusätzlich dazu motivieren, die vorgenommenen Aufgaben auch wirklich auszuführen. Diese Verbindlichkeit wird Ihre Zielgruppe zu schätzen wissen, will diese doch regelmäßig mit interessantem Content versorgt werden. Wie man am besten vorgeht, um einen Content-Plan zu erstellen, soll im Folgenden gezeigt werden.

1. Das passende Format finden

Durch Ihre Content-Marketing-Strategien wurden bereits die Zielgruppen wie auch die Themen festgelegt. Jetzt gilt es das passende Format zur Verbreitung Ihres Contents zu finden. Zu den schriftlichen Formaten gehören zum Beispiel:

  • Artikel
  • E-Books
  • Gastartikel
  • Whitepaper
  • Listicles
  • Bücher
  • Interviews

Darüber hinaus können Podcasts, Videos und Infografiken ebenfalls eine spannende Variante darstellen, Ihren Content zu verbreiten. Die unterschiedlichen Formate können auch miteinander kombiniert werden. So lassen sich beispielsweise Infografiken wunderbar zur Veranschaulichung in einen Artikel integrieren.

Um ihrer Leser- und Hörerschaft ein abwechslungsreiches Erlebnis zu bieten, ist es ratsam, mehr als nur ein Format auszuwählen. Darüber hinaus lassen sich manche Themen vielleicht besser in einem Video darstellen, während für andere ein Artikel besser geeignet ist. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht zu viele Formate auswählen. Konzentrieren Sie sich auf die, welche am besten zu Ihrem Unternehmen und Ihren Inhalten passen.

 

2. Die inhaltliche Ausrichtung bestimmen

Die Auswahl des passenden Formats geht Hand in Hand mit der Bestimmung der inhaltlichen Ausrichtung, denn, wie bereits angedeutet, eignen sich manche Formate je nach Thema besser oder schlechter. Wenn Sie sich hauptsächlich auf Blogartikel konzentrieren wollen, dann sind zum Beispiel meinungsbasierte oder auch aktuelle Inhalte sinnvoll. Weitere Möglichkeiten sind:

  • Unterhaltende Inhalte: Diese dienen nur zur reinen Unterhaltung.
  • Persönliche Inhalte: Hier dreht sich alles um eine Person, die bestimme persönliche Informationen von sich preisgibt. Das können Sie selbst sein oder einer Ihrer Mitarbeiter.
  • Unternehmensinhalte bieten eine gute Möglichkeit, Neuigkeiten rund um das Unternehmen zu veröffentlichen oder die Arbeitsmethode vorzustellen. Alles, was mit dem Unternehmen zu tun hat, kann hier Platz finden.
  • Community Content schließt Inhalte mit ein, die direkt von Ihrer Community stammen.
  • Sales Content: Diese Inhalte zielen darauf ab, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen. Dementsprechend werden hier die Vorteile herausgestellt und wie das Produkt/die Dienstleistung bei der Lösung von bestimmten Problemen helfen kann.
  • Evergreens: Sogenannte Evergreens sind langfristig relevante Inhalte, die immer wieder gesucht werden. Darunter fällt zum Beispiel ein Artikel zum Thema „Erstellung einer Content-Marketing-Strategie“.
  • Search Content sind Inhalte, die in den Suchergebnissen angezeigt werden.
Auch hier gilt, dass sich die inhaltliche Ausrichtung stets an Ihren Zielen orientieren sollte und Sie mehrere Optionen auswählen können, damit Sie eine interessante Mischung aus verschiedenen Inhalten anbieten können.

 

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3. Die Qualität der Inhalte festlegen

Egal, ob Podcast, Video oder Blogartikel: Neben dem Inhalt sollte auch die Qualität festgelegt werden. In diesem Fall ist mit Qualität nicht die des Inhalts an sich gemeint, sondern die Länge beziehungsweise Ausführlichkeit, mit welcher der Inhalt präsentiert wird. Die Qualität wird in folgende Kategorien unterteilt:

  • Quality Content (Textbeiträge bis 1.000 Wörter): Löst ein bestimmtes Problem.
  • High Quality Content (Textbeiträge bis 2.500 Wörter): Gibt durch Hintergrundinformationen einen umfangreichen Überblick über ein Thema und vermittelt tiefer gehendes Wissen.
  • Skyscraper Content (Textbeiträge bis 10.000 Wörter): Meistens als E-Book anzutreffen, beinhaltet es in der Regel einen umfassenden Guide zu einem Thema oder zum Beispiel die Zusammenfassung einer Artikelserie.
Überlegen Sie entsprechend, wie detailliert Sie ein Thema behandeln möchten. Manchmal lassen sich gar nicht genügend Informationen zu einem Thema sammeln oder es könnte strategisch sinnvoll für Ihr Angebot sein, nicht direkt den gesamten Lösungsweg aufzuzeigen.

 

4. Die Content-Frequenz festlegen

Wie oft und in welchen Abständen soll neuer Content veröffentlicht werden? Da Sie nun das Format, die inhaltliche Ausrichtung sowie die Qualität ihres Contents kennen, können Sie diese Frage nun leicht beantworten.

Beziehen Sie in Ihre Überlegungen außerdem die vorhandenen Ressourcen mit ein. Wichtig ist, dass Sie Ihren Content in regelmäßigen Abständen veröffentlichen. Dieser kann eine Woche oder sogar einen Monat betragen.

 

5. Den Content-Plan erstellen

Dank all der vorausgegangenen Schritten ist die Erstellung eines Content-Plans nun kein Problem mehr. Der Plan sollte zu jedem Inhalt folgende Informationen enthalten:

  • Datum der Veröffentlichung
  • VerfasserIn 
  • Abgabetermin
  • Thema des Beitrags 
  • Format 
  • Qualität 
  • inhaltliche Ausrichtung
  • eingesetzte Call-to-Actions (Newsletter, Downloads, Recherchen etc.)
  • Status jedes einzelnen Projektes

Mit diesen Informationen bildet Ihr Content Plan ein stabiles Grundgerüst, das einen Überblick über die wichtigsten Punkte bietet. Durch folgende Informationen kann er noch erweitert werden:

  • übergreifende Kampagnenziele
  • Details über Ihre Buyer-Persona einzelner Kampagnen
  • KPIs (Key Performance Indicator): Mithilfe dieser Kennzahlen kann die Effektivität der Kampagne bestimmt werden
  • Informationen über den Gesamterfolg von Kampagnen und Inhalten

 

Fazit: Vorteile eines Content-Plans

Ein Content-Plan hilft nicht nur dabei strukturierter vorzugehen, er kann auch die Themenfindung erleichtern. Planen sie zum Beispiel die Veröffentlichung eines neuen Whitepapers, so kann diese durch themenverwandte Blogartikel begleitet werden. Auch können sie mithilfe des Plans auf einen Blick erkennen, ob Sie alle relevanten Themen abgedeckt haben oder ob es noch in wichtigen Bereichen Lücken gibt. Auf diese Weise werden Sie auch bemerken, ob die definierten KPIs mit der geplanten Content-Marketing-Strategie erreichbar sind. Wichtig: Ist die Strategie nicht gut überlegt und sorgfältig geplant worden, hilft auch kein noch so guter Content-Plan.

 

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Themen: Content Marketing, Inbound Marketing, Marketingstrategie, Content Marketing Strategie, Content Strategie

Autor: Joseph Ambs

Joe Ambs verantwortet als Leiter des Content Management bei NetPress alle Texte und steuert die externen Autoren.

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