Social Media Marketing ist per Definition „eine Form des Onlinemarketings, die Branding- und Marketingkommunikations-Ziele durch die Beteiligung in verschiedenen Social Media-Angeboten erreichen will“ [vgl. ==> Quelle!]. Zu den gängigen Social-Media-Marketing-Werkzeugen gehören zum Beispiel, Twitter-Updates, Facebook-Veröffentlichungen, Forenbeiträge, Kommentare in Blogs, Wikis, Videos, Bilder etc. Auch der Austausch von Links über das Social Web ist eine Form des Social Media Marketings.
Das vorrangige Ziel von Social Media Marketing ist nicht nur, Gespräche zu beginnen und den ad-hoc-Informations- und Gedankenaustausch zu fördern, sondern auch die Kommunikation stets mit dem jeweiligen Unternehmen in Verbindung zu bringen. Daraus fördern lassen sich indirekt heute und in Zukunft Business und damit Umsatz fördern.

Social Media Marketing hilft Unternehmen auch, ihr Angebot direkt zu vermarkten. Zum Beispiel können ein Rabatt-Code für Ihre Produkte über einen Twitter-Feed versendet oder neue Produkte auf Facebook angekündigt werden; insbesondere im Consumer-Bereich nutzen bereits etliche Unternehmen derartige Online-Plattformen, um in direkten Dialog mit Kunden zu treten – Beispiel Sony (http://www.facebook.com/Sony). Mit Direct Marketing Strategien sollen Verbraucher dazu motiviert werden, an einer kurzfristigen Aktion teilzunehmen. Dagegen dienen laufende Gespräche und kontinuierlicher Informationsaustausch dazu langfristige Marketing-Ziele zu erreichen.
Social Media Marketing hilft Unternehmern also, ein eigenes stärkeres Markenbewusstsein aufzubauen. Durch die kontinuierliche Präsenz in Social Networks eröffnen sich eine Vielzahl von Zugängen, um die Marke im gesamten Web bekannt zu machen. Zudem entstehen über diese Medien Beziehungen mit potenziellen Kunden und Online-Influencer rund um die Welt.
Social Media ist eine Entscheidung für eine innovative und zukunftsorientierte Marketing-Strategie, die sowohl die Marke nach vorne bringt als auch den Umsatz signifikant beeinflussen kann. Unternehmen können in Zukunft nicht ohne einen entsprechenden Ansatz erfolgreich sein, sollten Social Media aber im Rahmen eines umfassenden Content Marketing Konzeptes sehen: Inhalte mit Mehrwert sind erste Kommunikationspflicht.
Content Marketing
Content Marketing ist „der Überbegriff für alle Marketing-Formate, die die Erstellung oder die gemeinsame Nutzung von Inhalten umfassen, um bestehende und potenzielle Kunden zu erreichen“ [Quelle!]. Der Ansatz funktioniert sowohl online als auch offline. Die Popularität des Content Marketings ist jedoch vor allem dank der hohen Verfügbarkeit von Social Media Tools im Internet in den letzten Jahren erheblich gestiegen; so kann heute jedermann hochwertige, nachhaltige Inhalte erstellen und im gesamten Internet veröffentlichen – User sind nicht nur Empfänger, sondern auch Sender.
Blog-Einträge, Webcasts, Online-Videos, Pressemitteilungen, Artikel, E-Books, etc. sind Formen von Content Marketing, die das Know-how eines Unternehmens belegen und der jeweiligen Zielgruppe einen Mehrwert bieten. Inhalte, die im Rahmen von indirektem Marketing eingesetzt werden, müssen nicht gezwungenermaßen etwas mit dem Kerngeschäft des Anbieters zu tun haben – der Content kann auch nur Menschen generell bei der Lösung von Problemen helfen, solange dies glaubwürdig geschieht. Somit dient er indirekt zum Aufbau einer Marke durch die Vertrauensbildung beim Kunden. Außerdem wird hochwertiger Content verteilt, und es wird darüber gesprochen. Hierin liegt ein Großteil der Macht des Content Marketing: Wertschöpfung durch die Veröffentlichung und die Verteilung von hochwertigen und nützlichen Inhalten.
Ein gelungener Content-Marketing-Plan kann eine Vielzahl von Online- und Offline-Komponenten enthalten, die direkt durch Gedankenaustausch und Kommunikation zu Social Media Marketing führen. Schlussendlich ermöglicht Content Marketing Unternehmen den Aufbau von Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Loyalität, weil es Kunden oder Interessenten bei der Lösung ihrer Probleme unterstützt.
Daher sollten Unternehmen lernen, Content Marketing und Social Media Marketing als strategische Einheit zu begreifen. Um Unternehmen oder Marke erfolgreich über das Social Web zu kommunizieren, müssen Content Marketing und Social Media Marketing Aktivitäten eng aufeinander abgestimmt sein. Einen durchdachten Blog-Beitrag einfach zu veröffentlichen und dann nicht mehr weiter zu nutzen, wird nicht helfen. Stattdessen müssen Unternehmen den Content, also die Geschichte dahinter erzählen die Welt dazu bringen, ihn zu finden, zu konsumieren, darüber zu reden und im Idealfall auch über die sozialen Medien an eigenen Gruppen und Empfänger zu verteilen.
Dabei gilt es, die Furcht vor dem Verlust der Kommunikationshoheit zu überwinden. Kommunikation findet auf jeden Fall statt (wenn nicht, hat ein Unternehmen ohnehin ein Problem), folglich muss man die Herausforderung annehmen. Eine negative Kundenstimme in einem Forum kann ganze Produkte zum Scheitern bringen – eine richtige und schnelle Reaktion auf die Kritik kann das ganze Unternehmen weiterbringen. An dieser Stelle müssen Unternehmen auch ihre Dienstleister fordern und fördern: Die verlängerte Werkbank zum Erstellen einer Anzeige oder einer Pressemitteilung ist nicht mehr genug. Von strategischer Beratung bis zum erfolgreichen Monitoring – also das Überwachen veröffentlichter Inhalte – gibt es viele Faktoren, die die klassischen Kompetenzen ergänzen müssen.
Erfolgreiche Symbiose
Was ist nun der Unterschied zwischen Social Media Marketing und Content Marketing? Die Wahrheit ist, es gibt keinen. Vielmehr ergänzen sich beide Konzepte und werden zu einer Symbiose. Social Media Marketing ohne Content Marketing ist genauso wenig erfolgreich wie umgekehrt. Durch den Einsatz von Social Media wird der Content verteilt, erreicht die Zielgruppen und generiert den erwünschten Sog, der für die Awareness, das Vertrauen und Glaubwürdigkeit notwendig ist. An Ende steht ein loyaler Kunden, der das Business antreibt. Die Grundvoraussetzung dafür lautet: Mehr Dialog im Social Web wagen.
Der Beitrag wurde auch in diversen Publikationen veröffentlicht. PDFs der Veröffentlichungen finden Sie unter folgenden Link.









