Beide Unternehmen nehmen sich gemeinsam der Storage-Herausforderungen in VDI-Umgebungen an / bis zu 90 Prozent weniger Storage Traffic und 99 Prozent weniger Speichervolumen
Newbury, Vereinigtes Königreich, 16. Februar 2012 – Centrix Software und Atlantis Computing schließen eine Partnerschaft, um gemeinsam den Einsatz von Speichersystemen in virtualisierten Desktop-Infrastrukturen (VDI) zu optimieren.
Centrix Software ist ein führendes Unternehmen von Analyse- und Service-Plattformen für End-User-Computing. Atlantis Computing steuert sein Fachwissen aus den Bereichen Storage- und Performance-Optimierung bei. Anwender profitieren so bei der Bereitstellung virtueller Desktops von bedarfsgerecht dimensionierten Speichersystemen und verringerten Kosten, insbesondere in großen VDI-Umgebungen. Unter dem Strich können Anwender ihren Traffic um bis zu 90 Prozent reduzieren, der Speicherbedarf kann sogar bis zu 99 Prozent geringer ausfallen.
Viele IT-Abteilungen sind sich nicht der Tatsache bewusst, dass der Löwenanteil der VDI-Aufwendungen nicht für Software oder Server-Hardware anfällt, sondern für das Storage. Vor diesem Hintergrund bringt Centrix Software im Zuge der Kooperation seine Lösung Centrix Workspace iQ ein. Das Tool bietet tiefgreifende Einblicke in die Input/Output Operations Per Second (IOPS) und detaillierte Analysen auf deren Auswirkungen für Anwender in einer virtuellen Infrastruktur. Die so ermittelten Daten bilden die Grundlage für die Bemessung der richtigen Speichervolumina auf Basis der Schemata zur Nutzung von Plattform und Services. Die Storage-Lösung von Atlantis Computing versetzt Unternehmen in die Lage, ihre VDI-Umgebung zu skalieren, ohne unnötig große Storage-Ressourcen zu beschaffen. Das Unternehmen hat die entsprechende Lösung Atlantis ILIO eigens für den VDI-Einsatz entwickelt. Dem entsprechend können Unternehmen die Speicherkosten in VDIs signifikant senken und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Umgebung erhöhen.
„Um die beste Performance und den größten Mehrwert aus ihren VDIs herauszuholen, müssen sie über die Nutzung der Services und Verbrauchswerte Bescheid wissen. Die Kenntnis über die IOPS ist unerlässlich, wenn der Speicher korrekt dimensioniert und verwaltet werden soll“, sagt Paul Burke, Director of Product Management bei Centrix Software. „Wir helfen Unternehmen dabei, die Einrichtung von VDIs zu beschleunigen und effizient zu gestalten. Durch die Zusammenarbeit mit Atlantis Computing tragen wir dazu bei, dass die bahnbrechende Lösung zur Storage-Optimierung noch werthaltiger für Anwender wird.“
Bis zu 80 Prozent der Kosten für die Implementierung einer VDI-Umgebung fließen in die Speichersysteme. Seien es Storage Area Networks (SAN) oder Network Attached Storage (NAS): Konventionelle Speichersysteme erreichen in der Regel den in VDI anfallenden erforderlichen Datendurchsatz (IOPS) nur, indem die Zahl der Laufwerke und Controller zunimmt – über ein Maß, das eigentlich für den Speicherplatz nötig wäre. Da der IO-Traffic bei virtuellen Desktops signifikant höher liegt als bei physischen Desktops, sind die Storage-Systeme häufig unterdimensioniert, mit negativen Folgen für die Gesamtleistung der VDI-Umgebung, und letztlich auch für das Unternehmen als solches. Nicht selten geraten Projekte ins Stocken, weil der Transfer von der Pilotphase zum Produktivbetrieb mit der vorhandenen Infrastruktur nicht bewerkstelligt werden kann.
„Centrix Workspace iQ überwacht die IOPS-Last in einer Granularität wie keine andere Lösung – bis hin zu Boot Sessions. Die so gewonnenen Daten ermöglichen, die Auswirkungen von VDI-Umgebungen auf Speicherinfrastrukturen zu ermitteln und Optimierungspotenziale aufzuzeigen“, ergänzt Bernard Harguindeguy, CEO von Atlantis Computing. „Unsere Allianz mit Centrix Software fußt auf unserem Selbstverständnis, Unternehmen bei der Bewältigung ihrer Storage-Herausforderungen in virtuellen Desktop-Infrastrukturen zu helfen. Auf diese Weise zahlen sich Investitionen in Virtualisierungsprojekte schneller aus.“